Ein bisschen grüner soll es werden

Da unsere Nachbarn hinter uns ihr Grundstück abfangen mussten, ziert seit einem Jahr eine Pflanzsteinmauer unser Gärtchen.

Ach ja, ganz so schön ist es nicht darauf zu schauen, also wollten wir ein wenig grün… ich durfte die Pflanzen aussuchen und dann begann die Arbeit:

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jede Menge Gras musste abgestochen werden. Puh, was für eine Arbeit, aber es hat trotz allem Spaß gemacht, denn das Ziel stand ja vor Augen.

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Dann mussten ja auch noch die Grassoden entfernt werden, aber dann… dann wurden die Pflanzen verteilt und ich konnte mir ein Strahlen nicht verkneifen. Soo schön und ich hoffe darauf, dass sie alle anwachsen, gedeihen und uns und den Vögeln viel Freude bereiten werden.

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Nach getaner Arbeit wurde unser Werk auch gleich von einem neugierigen, aber leider scheuen, Rotkehlchen inspiziert. Vielleicht wusste es ja schon, dass auch drei Pfaffenhütchen ihren Weg in die Hecke gefunden haben? Man sagt ja nicht umsonst auch „Rotkehlchenbrot“ zu den Samen.

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Am nächsten Tag war ich übrigens gleich schauen, ob sich etwas tut und ich bilde mir ein, ein paar Blättchen und Blütenknospen mehr zu sehen. Ob das wirklich so ist? Ich weiß es nicht, aber freuen würde es mich.

Und was das Schönste ist? Gleich nachdem wir fertig waren haben wir uns schon Gedanken um ein weiteres Beet rund um die Terrasse gemacht. Dieses Mal dann vielleicht mit weißem Lavendel und rosa Deutzien? Ich plane und brainstorme noch, aber wie mein Mann immer so schön sagt: Wegen meiner Pflanzenträume bräuchten wir eigentlich einen Park und keinen Garten…

Ein Tadaaah- Moment

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Eigentlich ist sie ja schon länger fertig, meine Grannydecke. Aber bisher war entweder das Wetter zu schlecht für Bilder oder eine Katze saß darauf und ließ sich mit nichts davon herunterlocken.

Nun ja, ich schätze mal, das ist sozusagen ein Qualitätsprädikat…

Sie ist tatsächlich etwa 130 x 165cm groß geworden und gefällt uns allen hier im Wittehus richtig gut.

Den genauen Garnverbrauch habe ich gar nicht protokolliert, denn das Häkeln hat zu viel Spaß gemacht um an so etwas wie Banderolen aufheben oder Strichlisten machen zu denken.

Aber wenigstens die Farben der verwendeten Catania kann ich euch noch dalassen: Leinen, Taupe und Kaffee (die letztere habe ich nicht nur verhäkelt sondern auch die ein oder andere Tasse vernichtet während  die Nadel durch die Maschen glitt). muschelkantegranny

Als Abschluss kam dann noch ein kleiner Muschelrand in kaffee um die gesamte Decke um sie ein wenig zu stabilisieren und ein wenig „fertiger“ aussehen zu lassen. 

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Jetzt wünsche ich euch erst einmal eine tolle Woche und berichte dann bald von einem Projekt ganz anderer Art, denn die letzten Tage waren wir mit dem Anlegen einer kleinen Hecke beschäftigt. Puh, das Abstechen des Rasens war mühsam, aber wir haben es geschafft und ich freue mich über jedes einzelne Pflänzchen, das wir gesetzt haben. Aber davon erzähle ich beim nächsten Mal, denn die Bilder müssen noch ausgesucht und auch ein bisschen verkleinert werden, bevor ich sie hochladen kann.

Groß geworden :-)

Ich weiß gar nicht, ob sich noch jemand an unser kleines Sorgenkind Emma (die sich wirklich als Mädchen entpuppte und somit den passenden Namen hat) erinnert? Im September kam sie zu uns, noch ganz klein und leider als Mutterschiff für Darmparasiten, die ihr zu schaffen machten. Mittlerweile ist sie fit und ein echter Katzen-Teenie!

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Kaum etwas ist vor ihr sicher, sie schmust für ihr Leben gern und ist gerne bei uns immer mittendrin. Was sie allerdings so gar nicht mag ist Besuch. Plopp macht es dann und man könnte schwören, wir hätten keine Emma. Naja, die mutigste war sie ja noch nie, dafür kann sie klettern wie ein kleiner Affe, liebt alles, was man eventuell essen kann und fordert ihre Kuscheleinheiten mit Vehemenz ein.

Die Kastration im Januar hat sie auch sehr gut überstanden. Man hatte den Eindruck, der Zahnwechsel war für sie deutlich schlimmer als der winzige Schnitt am Bäuchlein. Sie hat jetzt alles überstanden und darf bis in den nächsten Winter zur Impfauffrischung „tierarztfrei“ haben. Ich denke mal, das findet sie auch ganz gut. Obwohl… Autofahren ist eine Leidenschaft. Im Gegensatz zu unseren anderen beiden liebt sie das fahren. Aber wie heißt es so schön: Kein Tier ist wie das andere und Katzen sind sowieso merkwürdig 😉 Ich beschwere mich auf keinen Fall über ihre Leidenschaft. Andere Katzenbedienstete werden wissen wieso.

Alles Liebe,

Alexandra

Grannydecke

In den letzten Wochen und Monaten war es bei uns etwas hektisch und anstrengend. Das ist jetzt Gott sei Dank vorbei und meine Zeit ist wieder etwas freier. Noch in der Hochstressphase musste ich allerdings ein neues Projekt beginnen. Einfach sollte es sein, transportabel und sinnvoll. Ganz schnell bin ich dann bei einer einfachen Grannydecke gelandet. Nach einigem Überlegen duften dann drei wunderschöne neutrale Töne der Catania zeigen was in ihnen steckt.

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Bei der Hälfte bin ich mittlerweile und die Decke gefällt mir immer besser. Ich glaube, die Arbeit lohnt sich (gelohnt hat sich im übrigen auch die neue Kamera, die deutlich farbechtere Bilder schießt als meine kleine bisherige. Ich bin zufrieden und lächle jedes Mal ein wenig, wenn ich sie in die Hand nehme… )

BdT 4 /Stromtrassengedanken

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Die Windkraft und die dazu gehörigen Stromtrassen beschäftigen gerade die Medien und auch uns. Quer durch den Landkreis wird die Überlandleitung führen, vorbei an kleinen Dörfern und mitten durch den Wald. Nur knappe 15 km von uns aus wachsen dann voraussichtlich die Masten in die Höhe. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich wirklich davon halten soll… aber ein Übel muss man wohl in Kauf nehmen und wenn die Alternative Kohlekraft oder gar Kernenergie ist, dann bleibe ich doch lieber bei den unattraktiven Strommasten, auch wenn sie quasi durch den Vorgarten führen.