Wer die Wahl hat, hat die Qual…

… das sagt schon das alte Sprichwort. Nun sitze ich hier, völlig verzaubert, vor den Farbkarten von painting the past. Und statt nur meinem kleinen Dekotischchen im Vorgarten möchte ich am liebsten alles streichen. Aber da das nicht so einfach geht, wandere ich nun durch den Garten und halte die Farbkarten ins Licht. Noch bin ich unentschieden, welchen Ton ich denn am besten finde. Ach, Entscheidungen, Entscheidungen… (aber Lavender finde ich schon mal toll, genauso wie Cottage Green und Velvet Plum).

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Glücks-Schnappschuss

rotschwanz31052014 „Unser“ Hausrotschwänzchen startet durch und ich hatte das Glück gerade zur rechten Zeit das Handy in der Hand zu haben. Der kleine Piepmatz, um genau zu sein, das kleine Piepmatzmädchen, begeistert uns schon seit einiger Zeit und genießt die Gärten rundherum. Vielleicht dürfen wir ja nächstes Jahr auch ihren Nachwuchs hier begrüßen? Freuen würde es uns…

(Die Bildqualität ist leider nicht ganz so toll… ein smartphone kann eben keine echte Kamera ersetzen, entschuldigt.)

Rosenzeit

rosenstrau28052014Ich liebe die Rosenzeit. Egal wo man hinsieht blüht es in den Gärten der Menschen. Und man sieht, jeder hat eine andere Vorliebe. Meine heimliche Liebe sind ja Austinrosen. Leider durften bisher nur wenige einziehen, aber mit der Zeit werden es sicher noch mehr. Im Vorgarten blüht Mary Rose ganz prächtig (auch wenn der Sternrußtau an ihr knabbert und die Damen – es sind ja insgesamt vier – gerade dabei sind ihre Blätter zu verlieren). Aber die Blüten sind wunderschön und duften herrlich.

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Die Golden Celebration steht in einem anderen Gartenteil und blüht mit prachtvollen riesigen Schalenblüten. Sie duftet umwerfend gut und ich freue mich, dass wir vor zwei Jahren nicht an ihr vorbeigehen konnten (andere Leute gehen an ihrem Hochzeitstag essen, wir stattdessen in die Gärtnerei 😉 )

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Zwei weitere Austinrosen stehen noch ganz oben auf meiner Wunschliste, aber ich fürchte, dafür müssen erst einige weitere Beete geplant und in Angriff genommen werden 😉 .

 

Ein bisschen grüner soll es werden

Da unsere Nachbarn hinter uns ihr Grundstück abfangen mussten, ziert seit einem Jahr eine Pflanzsteinmauer unser Gärtchen.

Ach ja, ganz so schön ist es nicht darauf zu schauen, also wollten wir ein wenig grün… ich durfte die Pflanzen aussuchen und dann begann die Arbeit:

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jede Menge Gras musste abgestochen werden. Puh, was für eine Arbeit, aber es hat trotz allem Spaß gemacht, denn das Ziel stand ja vor Augen.

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Dann mussten ja auch noch die Grassoden entfernt werden, aber dann… dann wurden die Pflanzen verteilt und ich konnte mir ein Strahlen nicht verkneifen. Soo schön und ich hoffe darauf, dass sie alle anwachsen, gedeihen und uns und den Vögeln viel Freude bereiten werden.

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Nach getaner Arbeit wurde unser Werk auch gleich von einem neugierigen, aber leider scheuen, Rotkehlchen inspiziert. Vielleicht wusste es ja schon, dass auch drei Pfaffenhütchen ihren Weg in die Hecke gefunden haben? Man sagt ja nicht umsonst auch „Rotkehlchenbrot“ zu den Samen.

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Am nächsten Tag war ich übrigens gleich schauen, ob sich etwas tut und ich bilde mir ein, ein paar Blättchen und Blütenknospen mehr zu sehen. Ob das wirklich so ist? Ich weiß es nicht, aber freuen würde es mich.

Und was das Schönste ist? Gleich nachdem wir fertig waren haben wir uns schon Gedanken um ein weiteres Beet rund um die Terrasse gemacht. Dieses Mal dann vielleicht mit weißem Lavendel und rosa Deutzien? Ich plane und brainstorme noch, aber wie mein Mann immer so schön sagt: Wegen meiner Pflanzenträume bräuchten wir eigentlich einen Park und keinen Garten…