6 Wochen ohne – ein Zwischenstand

Dieses Jahr hatte ich mich entschieden ebenfalls zu fasten. Die Frage nach dem „was“ war auch schnell geklärt. Fernsehen war und ist kein Thema hier, also auch kein großer Verzicht, der Computer und das Internet werden zum arbeiten gebraucht, schieden also ebenfalls aus. Aber das Konsumverhalten… ja, das bräuchte dringend eine Korrektur. Ich liebe ja handgefärbte Garne und gerade meine Lieblingsfärberinnen haben oft wunderschöne Unikate. Deshalb wurde zu viel gehamstert. Dummerweise nur in Sockenwollstärke, aber warme Füße braucht frau ja auch.

Also heißt die Devise: 6 Wochen ohne Hobbykonsum. Vier Wochen sind nun um und ich gebe zu, so ab und an werde ich doch kribbelig. Man hat dann doch neue Ideen (und genau das passende Material natürlich nicht im Vorrat). Gerade die Tage hatte ich bei AnaZard wunderschöne Tischsets gesehen, aber das richtige Garn fehlt. Dafür kann ich mir ausführlich Gedanken machen welche Farben mir denn gefallen würden. Die Liste an Wünschen wird länger und wieder kürzer, denn der Verzicht rückt auch wieder das Habenwill-Gefühl in die richtigen Bahnen. Man muss nicht immer alles sofort und auf der Stelle besorgen.

Ich merke wieder: das „fasten“ tut mir gut und hilft alles wieder ein wenig mehr in die richtige Perspektive zu rücken. Also: auf in die letzten zwei Wochen bis Ostern!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.