Die ersten Bienen des Jahres

Kaum scheint die Sonne haben die kleinen Bienen mich überrascht….

Direkt vorm Haus summt und brummt es wie verrückt, denn die Christrosen blühen noch üppig und sonst ist für die Insekten noch nicht viel zu finden.

Der Rest des Gartens erwacht so langsam aus dem Winterschlaf. Die ersten Knospen sind zu sehen, die Krokusse strecken sich schon mal, wenn auch noch etwas verschämt, zum Licht und man ahnt es… bald explodiert die Natur.

Ich freue mich darauf, denn so langsam geht mir der ewig graue Winter auf die Nerven. Sonne, Licht, blauer Himmel, höhere Temperaturen… das wäre es jetzt. Aber lange dauert es ja hoffentlich nicht mehr.

Schneckenlangsam…

Gaaanz ganz langsam scheint es hier im Wittehus zuzugehen, wenn man den Blog betrachtet. Keine Neuigkeiten, keine Bilder, nicht mal ein Piepser.

Das hat allerdings seine Gründe, denn ich bin mit Zukunftsplanungen beschäftigt, die nun ab Februar, wenn alles glatt geht, wahr werden können. Ich freu mich so, auch wenn ich hier jetzt nicht gleich ausplaudern möchte, um was es geht. Aber ein eigenes Lädchen wird es nicht 😉

Neben den Planungen und Gesprächen steht bei uns gerade auch viel Brainstorming was den Garten betrifft, an. Ob ich mich durchsetzen kann ist nicht sicher, aber manchmal opfert der Beste Mann von Allen (den ich just vor vier Jahren geheiratet habe), ein bisschen Rasen und ich komme meinem Träumchen vom wild-romantischen Garten ein Stückchen näher. So durften am Wochenende zwei Rispenhortensien einziehen und ich hoffe, sie werden sich hier wohl fühlen. Tatsächlich scheint ausnahmsweise hier keine Sonne, so dass ich noch keine Bilder machen konnte. Allerdings darf ein kleiner Schnappschuss aus der Gärtnerei nicht fehlen. Die riesengroße Hummel, die sich genüsslich über die Blüten hermachte, konnte ich leider nicht erwischen, aber der kleine Kumpel hier war nicht ganz so fotoscheu. Ist er nicht hübsch?

schmetterlingaug1Damit bin ich auch schon wieder auf dem Sprung, noch schnell ein bisschen Ordnung schaffen und vielleicht ein klitzekleines Momentchen stricken…

 

Ein bisschen grüner soll es werden

Da unsere Nachbarn hinter uns ihr Grundstück abfangen mussten, ziert seit einem Jahr eine Pflanzsteinmauer unser Gärtchen.

Ach ja, ganz so schön ist es nicht darauf zu schauen, also wollten wir ein wenig grün… ich durfte die Pflanzen aussuchen und dann begann die Arbeit:

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jede Menge Gras musste abgestochen werden. Puh, was für eine Arbeit, aber es hat trotz allem Spaß gemacht, denn das Ziel stand ja vor Augen.

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Dann mussten ja auch noch die Grassoden entfernt werden, aber dann… dann wurden die Pflanzen verteilt und ich konnte mir ein Strahlen nicht verkneifen. Soo schön und ich hoffe darauf, dass sie alle anwachsen, gedeihen und uns und den Vögeln viel Freude bereiten werden.

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Nach getaner Arbeit wurde unser Werk auch gleich von einem neugierigen, aber leider scheuen, Rotkehlchen inspiziert. Vielleicht wusste es ja schon, dass auch drei Pfaffenhütchen ihren Weg in die Hecke gefunden haben? Man sagt ja nicht umsonst auch „Rotkehlchenbrot“ zu den Samen.

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Am nächsten Tag war ich übrigens gleich schauen, ob sich etwas tut und ich bilde mir ein, ein paar Blättchen und Blütenknospen mehr zu sehen. Ob das wirklich so ist? Ich weiß es nicht, aber freuen würde es mich.

Und was das Schönste ist? Gleich nachdem wir fertig waren haben wir uns schon Gedanken um ein weiteres Beet rund um die Terrasse gemacht. Dieses Mal dann vielleicht mit weißem Lavendel und rosa Deutzien? Ich plane und brainstorme noch, aber wie mein Mann immer so schön sagt: Wegen meiner Pflanzenträume bräuchten wir eigentlich einen Park und keinen Garten…

passend zum ersten Frost…

hier im Flachland ist mein neuer TGV fertig geworden.

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Die letzten Rosen sind in die Vase gewandert, die Zieräpfel glitzern wundervoll überreift und die Kürbisse leuchten in der Sonne. Bald ist ja schon wieder Zeit für Veränderung, die orangenen Prachtstücke müssen gehen und werden durch Weihnachtsdeko ersetzt, aber ganz ehrlich? Der Herbst mit seinen satten Farben ist meine Lieblingsjahreszeit, er könnte ruhig noch eine Weile bleiben.

Der TGV (ravelry) ist übrigens, was man leider gar nicht sehen kann, aus einem Garn mit Lurex (hier der link ) gestrickt und passt sicherlich herrlich zu verschneiten Wintertagen.